In diesem Modul werden wir uns intensiv mit drei zentralen Aspekten der Aufstellungsarbeit befassen: der Rolle der Leitung, der inneren Haltung und den eigenen Grenzen. Diese Themen sind entscheidend, um eine wirksame und verantwortungsvolle Praxis zu entwickeln.
Die Rolle der Leitung in der Aufstellungsarbeit ist von grundlegender Bedeutung. Als Aufstellungsleitung tragen wir eine große Verantwortung für den Prozess und das Wohlergehen der Teilnehmerinnen. Wir werden untersuchen, welche Fähigkeiten und Qualitäten eine gute Leitung auszeichnen. Dazu gehören nicht nur fachliche Kompetenz und methodische Sicherheit, sondern auch die Fähigkeit, einen sicheren und unterstützenden Raum zu schaffen.
Die innere Haltung, die Sie als Leiterin einnehmen, ist entscheidend für das Gelingen von Aufstellungsarbeit. Diese Haltung umfasst Empathie, Offenheit, Nicht-Urteilen und die Bereitschaft, sich auf die Prozesse der Klientinnen einzulassen. Wir werden reflektieren, wie wir diese Haltung kultivieren und in unsere Arbeit integrieren können, um den Teilnehmer*innen die bestmögliche Unterstützung zu bieten.
Das Wissen um und die Beachtung der eigenen Grenzen ist ein weiterer zentraler Aspekt in der Arbeit mit Klient*innen/Patient*innen . In der Rolle als Aufstellungsleiter*in ist es unerlässlich, sich der eigenen emotionalen, physischen und psychischen Grenzen bewusst zu sein. Wir werden Techniken zur Selbstreflexion und Selbstfürsorge erlernen, die helfen, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren.